
In der Nacht zum 1. Januar ereignete sich in einer der beliebten Bars des Skigebiets Crans-Montana in der Schweiz während der Neujahrsfeierlichkeiten eine schreckliche Tragödie. Nach Angaben der Polizei des Kantons Wallis forderte der Brand in der Bar Le Constellation etwa 40 Menschenleben und verletzte mindestens 115 Menschen, von denen viele schwere Verbrennungen und Verletzungen erlitten.
Derzeit werden die Toten und Verletzten identifiziert, und die Behörden informieren weiterhin die Familien der Opfer. Derzeit ist nicht bekannt, ob sich unter den Toten auch die Leichen der beiden jungen Krypto-Investoren befinden, da die Kantonspolizei diese Information noch nicht veröffentlicht hat.
Das Feuer brach aus, als das Lokal mit Besuchern überfüllt war – hauptsächlich jungen Leuten und Touristen, die ihren Urlaub im Resort verbrachten. Nach vorläufigen Erkenntnissen der Ermittler wurde der Vorfall wahrscheinlich durch bengalische Feuer verursacht, die an Champagnerflaschen befestigt waren und zu nahe an die Decke gehalten wurden, wo sich vermutlich leicht entzündliche Materialien befanden. Das Feuer breitete sich sofort im Raum aus, erschwerte die Evakuierung und löste Panik unter den Gästen aus.
Die örtlichen Rettungsdienste setzten sofort alle Kräfte ein, um das Feuer zu löschen und den Opfern zu helfen. Die Krankenhäuser im Kanton Wallis waren überfüllt, sodass ein Teil der Verletzten in spezialisierte medizinische Einrichtungen in anderen Städten der Schweiz sowie ins Ausland – in Krankenhäuser in Frankreich, Italien und Deutschland – transportiert werden musste.
Die Schweizer Strafverfolgungsbehörden haben eine strafrechtliche Untersuchung der Tragödie eingeleitet. Zwei Manager des Hotels stehen bereits unter Verdacht wegen fahrlässiger Tötung, Körperverletzung und Verstößen gegen die Brandschutzvorschriften. Unterdessen prüfen die Behörden die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften, die Beschaffenheit der Renovierungsmaterialien und das Vorhandensein ausreichender Fluchtwege.
Der Präsident der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Guy Parmelin, bezeichnete das Geschehen als eine der schlimmsten Tragödien in der modernen Geschichte des Landes und rief eine fünftägige Staatstrauer aus. Anwohner und Gäste des Ferienorts organisierten Schweigemärsche und Gedenkveranstaltungen zu Ehren der Opfer.
Die Ermittlungen dauern an, und die Strafverfolgungsbehörden versprechen, alle Ursachen für diese schreckliche Tragödie aufzuklären, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Denn solche Fälle machen deutlich, wie unvorhersehbar eine festliche Nacht sein kann und wie wichtig es ist, auch in festlichen Momenten die Sicherheitsstandards einzuhalten.